Veranstaltungsreihe zum jüdischen Festkreis

 

Achtung: geänderte Uhrzeit!

Nächster Termin: Schawuot - Dienstag, 15. Mai um 18.00 Uhr im Landrichterhaus Neustadtgödens

Ökumenischer Arbeitskreis Juden und Christen Esens lädt  nach Neustadtgödens ein
Als drittes Fest des jüdischen Festjahres wird dort das Shawuot-Fest vorgestellt — auch Interessierte aus der Region Sande sind eingeladen

Esens/Neustadtgödens Nach der Vorstellung des Purim- und des Pessachfestes erreicht die Vorstellung des jüdischen Festjahres durch den Ökumenischen Arbeitskreis Juden und Christen in Esens mit dem Shawout-Fest im ersten Halbjahr 2018 seinen vorläufigen Abschluss.

Als besonderen Ort hat er sich dazu den vor Jahrhunderten durch seine religiöse Toleranz geprägten ostfriesischen Ort Neustadtgödens ausgesucht. Hier gab es auf engstem Raum neben der ev.-luth., der ev.-ref. und der röm.-kath. Kirche, eine Mennonitenkirche und eine Synagoge

Der Arbeitskreis lädt zum Besuch dieses geschichtsträchtigen Ort ein und bietet Fahrgemeinschaften an. Aber auch Interessenten aus der Region Sande sind herzlich eingeladen. Anmeldungen nimmt Gabriele Buisman unter Tel. 04971 947030 oder E-Mail This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. entgegen. Dazu brechen die Esenser Teilnehmer am  Dienstag, dem 15. Mai um 17 Uhr vom Parkplatz am Haus der Begegnung auf. Um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung im Museum im Landrichterhaus mit der Begrüßung durch seinen Leiter, Stephan Horschitz, dann geht es mit Werner Kleinschmidt zu einer kurzen Führung zur ehemaligen Synagoge, die noch weitgehend in ihrem Originalzustand von 1852 erhalten ist. Danach wird Gabriele Buisman das Fest vorstellen, unterstützt von Musik und Bild.

Das Shawuot-Fest symbolisierte den Wechsel vom Frühling zum Sommer und es erinnert es an die Übergabe der Tora, der Heiligen Schrift. Es ist üblich, dazu Wohnung und Synagoge mit Blumen und grünen Pflanzen zu dekorieren. Das Essen hat ebenfalls symbolischen Charakter. Proben davon werden in Neustadtgödens gereicht. Vor allem werden milchige Speisen verzehrt. Im übertragenen Sinne bedeutet das: So wie Milch die wichtigste Nahrung für Säuglinge darstellt, so dringend benötigt das Volk Israel die Tora. Zu Shawuot sammelte man sich 50 Tage nach dem Pessach-Fest. Aus dieser Tradition stammt im Christentum der griechische Name pentekost?, aus dem der deutsche Begriff „Pfingsten“ hervorgegangen ist. 50 Tage (pente coste) nach Ostern feiern die Christen Pfingsten. So zeigen beide Feste, wie sehr sich das Christentum auf das Judentum bezieht.

August-Gottschalk-Haus

Herzlich willkommen auf unserer Internetpräsenz

August-Gottschalk-Haus

Gedenkstätte und Ausstellung zur neueren Geschichte der ostfriesischen Juden

im ehemaligen jüdischen Gemeindehaus von Esens

Neben der Ausstellung beeindrucken die Zeugnisse der früheren Nutzung des 1899 erbauten Hauses. Einmalig im nordwestdeutschen Raum bis in die Niederlande hinein ist das bei Renovierungsarbeiten wiederentdeckte Ritualbad – die Mikwe.